Geschichtswerkstatt

Homepage Geschichtswerkstatt Baumholder
Internetseite "Geschichtswerkstatt Baumholder"
 
Vernetzte Informations- und Austauschbörse  

Pfarrer Burkard Zill und Klaus Böhmer haben nach einer Besprechung mit Vertretern/innen der Stadt und Verbandsgemeinde Baumholder die Idee einer vernetzten Informations- und Austauschbörse für geschichtliche Themen zu Baumholder weiterentwickelt.

Die Fachinformatikerin Mandy Reichenbächer aus Baumholder ist ebenfalls historisch interessiert und brachte das technische Know-how in das Team ein.

Am 6. April 2016 konnte Bürgermeister Peter Lang die daraus entstandene Internetseite ankündigen.

Klaus Böhmer hat Grundsätzliches zur Heimatkunde und zur Familienforschung eingestellt, Ingrid Schwerdtner und Jürgen Henze haben weitere Beiträge angekündigt.

Die Seite bietet auch ein Forum für alle Interessierte, man kann Beiträge, Bilder und Informationen einbringen und austauschen.

Die Stadt, die Verbandsgemeinde und die Evangelische Kirchengemeinde Baumholder finanzieren die Seite und weisen auf ihren Internetseiten auf das Projekt hin.

In der "Geschichtswerkstatt-Baumholder" wird auf vorhandene Medien hingewiesen, Hilfen für Heimat- und Familienforschung angeboten, und der Austausch über diese Themen gefördert. 

Schauen Sie sich um unter www.geschichtswerkstatt-baumholder.de



Letzter Newsletter aus der Geschichtswerktstatt Baumholder

Liebe Freunde der Geschichte der Stadt Baumholder und der umliegenden Gemeinden, liebe Familienforscher,

seit Februar 2017 wurden einige neue Digitalisate in unsere Mediathek aufgenommen:

  • Die Anekdoten und Geschichten von Horst Conrad wurden überarbeitet, mit einem Inhaltsverzeichnis  versehen und stehen nun vollständig zur Verfügung.
  • Dieter Nüssler hat aus einem Westrich-Kalender das von Dieter Zenglein bearbeitete Baumholderer Gerichtsweistum eingescannt. Das Original stammt aus dem Jahre 1571 und wurde von Johann Schlemmer verfasst. Mit der neuen Fassung liegt diese wertvolle Bestandsaufnahme über die Abgaben im Flecken Baumholder und in den Ortschaften des Landgerichtes Baumholder in heutiger Schrift vor. Darin sind beispielsweise die Besoldung des Pfarrers, des Schultheißen und des Büttels aufgeführt. Rechte und Pflichten im Flecken und in den Ortschaften werden genau beschrieben.

Für Familienforscher können die ausführlichen Personenregister der einzelnen Ortschaften interessant sein, da die Kirchenbücher der Pfarrei Baumholder erst 1689 neu angelegt wurden.

  • Uwe Anhäuser hat seinen Aufsatz „Die verlorene Heimat auf dem Truppenübungsplatz Baumholder“ zur Verfügung gestellt. Darin werden auch unmenschliche Handlungen an russischen Kriegsgefangenen und deutschen Widerständlern während des Nationalsozialismus thematisiert.

Dr. Wilhelm Burger hat vor der Einrichtung des Truppenübungsplatzes viele Fotos in den später aufgelösten Ortschaften gemacht. Uwe Anhäuser schildert die Umstände ihrer Entstehung.
Die Originale dieser Fotos befinden sich im Landesmedienzentrum des Landes Rheinland-Pfalz und können unter folgendem Link eingesehen werden:

http://bildagentur.landeshauptarchiv.de/search.php?search=w%FCstung+baumholder&date=&fotograf=&bildcode=

In Kürze werden sich Ehrenamtliche treffen, um die weitere Digitalisierung von Texten und Materialien zu Baumholder und den umliegenden Ortschaften anzugehen. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich gerne bei mir melden. Viele Hände schaffen mehr.

Die Weiterentwicklung der Geschichtswerkstatt hinsichtlich einer Vernetzung mit verwandten Angeboten und Strukturen geht voran. Wir freuen uns schon auf einen Besuch von Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz sowie des Instituts für geschichtliche Landeskunde und auf die dabei entstehenden Ideen.

 

Und wie immer: Lassen Sie uns Ihre Eindrücke und Anregungen wissen. Wir freuen uns darauf.

Mit herzlichen Grüßen                     

Klaus Böhmer