Camp Canis

photo credit: Donna Luettjen Photography

Wenn Aufgeben keine Option ist…

und der Diplom-Ingenieur dem Arbeitslosen die Hand reicht, die Putzfrau im Team mit der Sachbearbeiterin startet, der Husky neben dem Straßenhund läuft und Augen leuchten. Dann ist Camp Canis Zeit!
Im März 2018 fand der Saisonauftakt dieser tierischen Veranstaltung in Norddeutschland statt. Dreckig war’s. Lustig war’s. Und abenteuerlich war es auch.
Nach einem Zwischenstopp im April in der Wingst und einem Startfeld von mehr als 300 Teilnehmer kommt Camp Canis am 01./02. September 2018 in den Süden und baut seine Trails im Hunsrück auf. Das „Körbchen“ wird der Sport- und Freizeitverein Hilscheid sein. Hier wird das Camp aufgebaut, der Start- und Zielbereich festgelegt und einige Teilnehmer
werden auch hier übernachten – mittendrin statt nur dabei.

Aber was genau verbirgt sich hinter Schlamm und Matsch?
„Auf eine knackige Beschreibung heruntergebrochen, ist Camp Canis ein erweiterter Crosslauf durch die Natur für Menschen mit Hund. Auf drei wählbaren Distanzen bewältigen
Teams neben Hindernissen und Hürden auch unterschiedliche Aufgaben und Herausforderungen, bevor sie stolz und dreckig ins Camp zurückkehren.“
OCR ist der Fachbegriff, der sich hinter solch einem Hindernislauf verbirgt, Obstacle Course Run die Übersetzung. Was für Menschen schon seit Jahren sehr erfolgreich angeboten
wird, ist nun auch in der Hundebranche angekommen. Gefühlt werden täglich neue Unterhaltungsprogramme für Fiffi und Bello erfunden. Reiht sich Camp Canis dort ein?
„Nein“ antwortet Knies. „Camp Canis ist wie die Dachmarke über den einzelnen Angeboten und verbindet diese gekonnt und kreativ miteinander in einer Veranstaltung.“

Multidisziplinär – Training zahlt sich aus
Aus sechs Aufgabenbereichen stammen die Herausforderungen für die Starter. The Big Six sind die Bereiche Köpfchen, Kommunikation, Koordination, Kondition, Kontrolle und
Kooperation. Jahrelanges Dummytraining zahlt sich im Camp Canis Gelände genauso aus wie Nasenarbeit, Agility und - je nach Streckenlänge – ein Hauch von Sportlichkeit. Nur bei
Fuß laufen ist egal, da der Parcours im Schweinsgalopp, pardon, im Canicross absolviert wird. Das heißt, der Hund rennt im Zuggeschirr vor Herrchen und zieht diesen durch den
Wald. Noch so ein Boom der letzten Jahre.

Gemeinsam statt einsam
Gestartet wird bei Camp Canis in Teams, die aus zwei bis sechs Mensch-Hund-Gespannen bestehen. Es werden weder Zeiten genommen noch Sieger gekürt. „Das ist das Besondere an Camp Canis. Wir möchten, dass Mensch und Hund gemeinsam ein echtes Abenteuer erleben. Und nicht um oder für irgendetwas kämpfen“ erklärt die Veranstalterin. „Wir legen großen Wert auf Teamspirit und darauf, gemeinsam etwas zu schaffen. Für Ellenbogen ist bei Camp Canis genauso wenig Platz wie für Einzelkämpfer“ ergänzt Knies.
Wer starten möchte, braucht eine Canicross-Ausrüstung, einen ausgewachsenen Hund und den unbedingten Willen, Spaß zu haben. Der kurze 5 km Trail ist für jedermann zu schaffen.


„Wir freuen uns riesig auf den Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Die Landschaft ist fantastisch und bietet uns alles, was wir für einen spannenden Parcours brauchen. Wir sind
total begeistert“ schwärmt das Organisationsteam.

Zuschauer kommen bei Camp Canis übrigens auch auf ihre Kosten. Neben kulinarischen Angeboten gibt es Markttreiben, Mitmach-Aktionen und auch Mutproben zum Ausprobieren im Basislager. Und wer dichter als dicht dabei sein möchte, ist als Helfer, Streckenposten oder Hindernisbewacher herzlich willkommen.


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