Regionalmuseum

In Baumholder wird ein Regionalmuseum entstehen im ehemaligen "Goldenen Engel". Das Gebäude soll lebendiger Ort für die gesamte Bevölkerung werden, mit vielfältigen Nutzungseinheiten, die sich gegenseitig beeinflussen. Es entsteht ein neues Kulturzentrum, dass gleichzeitig Regionalmuseum, Stadtbibliothek, Touristeninformation und einen Infopunkt des Nationalparks Hunsrück-Hochwald beherbergen wird.

Regionalmuseum Goldener Engel

Eingebettet in die Historie Baumholders beginnend mit der Frühgeschichte, soll die Zeit vom Einzug des US-Militärs bis heute mit vielen prägenden Einflüssen auf die Stadt und ihre Bevölkerung schwerpunktmäßig im Dachgeschoss des Goldenen Engels dargestellt werden. Das Gebäude des Goldenen Engels war als Hotel, Bar und Varietee mit dieser Entwicklung eng verbunden.

Als die US-Armee 1951 eine Garnison auf dem schon bestehenden Truppenübungsplatz Baumholder einrichtete, brachten die zeitweise über 20 000 amerikanischen Soldaten mit ihren Familien den „American Way of Life“ in die von der Landwirtschaft geprägten kleinen Stadt und die umliegenden Gemeinden. Die Veränderungen, die die vielen Soldaten mit ihrer fremden Lebensweise mit sich brachten und dadurch einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Region und auch das Denken der deutschen Bevölkerung bewirkten, soll schwerpunktmäßig dargestellt und erlebbar gemacht werden.

In der Region Baumholder spielte sich im Kleinen und im Zeitraffer das ab, was man in späteren Jahren in ganz Deutschland und Europa beobachten konnte: die Amerikanisierung des täglichen Lebens. Diese interessante und für die Stadt auch wilde Zeit in den 50er und 60er Jahren wird mit verschiedenen Mitteln (Texten, Bildern, Gegenständen des täglichen Lebens, Musik, Presseartikeln, Filmen usw. ) dargestellt werden und Schwerpunktthema der Ausstellung im Dachgeschoss des Kulturzentrums "Goldener Engel" sein.


Zur Zeit wird der Innenausbau vorangetrieben.




Kunst am Bau


Zur Kunst am Bau hat ein Wettbewerb stattgefunden. Den ersten Preis gewonnen hat Matthias Braun aus Würzburg.
Er wird zwei Werke im Regionalmuseum realisieren:
-  die künstlerische Gestaltung des Jeeps, der bereits aus der Wand ragt
-  eine stilisierte Ähre,die bäuerliche Prägung der Region über Jahrhunderte hinweg symbolisiert.