Nationalpark

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald liegt sowohl in Rheinland-Pfalz als auch im Saarland. Das große zusammenhängende Waldgebiet gilt schon jetzt als
"Hotspot-Region für biologische Vielfalt".

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald leben zum Beispiel europaweit die meisten Wildkatzen. Die Wildkatze ist sehr scheu und braucht viel Raum und ungestörte Natur, wie ihn die ausgedehnten Wälder des Mittelgebirges hier bieten.

Damit dieses Szenario erhalten bleibt sollen die Wälder im Nationalpark wieder zu unberührten Urwäldern werden, ohne Störung und Eingriffe durch den Menschen. Das braucht Zeit und Geduld.  Die Voraussetzungen im Nationalpark sind dabei äußerst unterschiedlich. Deshalb ist der Nationalpark in drei Zonen mit unterschiedlichem Schutzstatus eingeteilt.

Naturzone 1a
Wildnisbereiche: Hier ist der Wald bereits sich selbst überlassen. Es erfolgen keine forstlichen Eingriffe mehr.

Naturzone 1b
Entwicklungsbereich: Hier wird der Wald durch Entnahme der Nadelhölzer zu standorttypischen Buchenwäldern umgebaut.

Zone 2
Pflegezone: Verbleibenden Restfläche des Nationalparks. Sie ist als Pufferzone gedacht, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen sind möglich. Sie dient auch der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Brennholz.

Im Nationalpark finden wir aber auch kulturhistorische Relikte von Kelten und Römern, so dass man neben der Natur auch geschichtliche Entdeckungen machen kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Nationalparks Hunsrück-Hochwald
www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de


Organisationsstrutur Nationalpark

Das Nationalparkamt, die Kommunale Nationalpark-Versammlung, der Nationalpark-Beirat und das Bürgerforum bilden das organisatorische Gerüst des Nationalparks Hunsrück.-Hochwald.

Kommunale Nationalparkversammlung

Vertreter der Landkreise sowie der Verbands- und Ortsgemeinden bilden die Kommunale Nationalpark-Versammlung. Bürgerinnen und Bürger können einbezogen werden. Das Gremium wird vom Nationalparkamt in alle wichtigen Planungen und Maßnahmen eingebunden. Es muss zum Beispiel dem Nationalpark-Plan und dem Wegeplan zustimmen.

Nationalpark-Beirat

Dem Nationalparkamt steht ein Nationalpark- Beirat als sachverständiges Gremium zur Seite und berät zu allen grundsätzlichen Fragen der Erhaltung und Entwicklung des Nationalparks. Das Nationalparkamt richtet den Beirat ein und benennt die Mitglieder – in Abstimmung mit der Kommunalen Nationalpark-Versammlung.

Bürgerforum und Bürgerbeteiligung

Das Nationalparkamt lädt mindestenst einmal pro Jahr zu einem Bürgerforum ein.
Das Nationalparkamt muss zusätzlich weitere Mitwirkungsmöglichkeitender Bürger ermöglichen (z. Bsp. projektbezogene Bürgerbeteiligung)

Nationalpark-Akademie

Veranstaltungsreihe des Nationalparks Hunsrück-Hochwald und des Naturparks Saar-Hunsrück für die Nationalparkregion, um Erkenntnisse der Natur, Heimat- und Kulturgeschichte, Geologie und Archäologie oder der Regional- und Tourismusentwicklung zu vermitteln und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern eröffnen.

Nationalparkamt

Das Nationalparkamt plant, betreibt und unterhält den Nationalpark. Das Arbeitsprogramm des Nationalparkamts, also Ziele und Maßnahmen für die Entwicklung des Nationalparks, werden in einem Nationalpark-Plan festgelegt.


"Freundeskreis Nationalpark Hunsrück "

Mit vielen Aktionen hat der "Freundeskreis Nationalpark Hunsrück"  die Entstehung des Nationalparks begleitet: bei Veranstaltungen vor Ort, in den Medien und in den sozialen Netzwerken des Internets. Fundraising-Aktionen zur Weiterführung der Ausgrabungen  des Römerlagers bei Hermeskeil oder die Unterstützung des Wildkatzenzentrums auf der Wildenburg tragen wesentlich zur Sicherung unseres kulturellen Erbes und zum Schutz der Natur bei.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Freundeskreises:

www.freundeskreisnationalparkhunsrueck.de

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