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Vorsicht an der Haustür!

Bei Bedenken immer OIE kontaktieren

Idar-Oberstein, 1. April 2026

In der letzten Zeit kam es in der Region mehrfach zu Situationen, in denen an der Haustür Energieverträge abgeschlossen werden sollten. „Aktuell gibt es bei uns eine neue Welle von Anrufen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich sehr besorgt äußern. Insbesondere sei von den Personen häufig eine Zusammenarbeit mit der OIE erwähnt worden. Das können wir nicht bestätigen und rufen zur Vorsicht auf. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich stets ausweisen. Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher verunsichert sind, können sie sich jederzeit bei uns melden, wir suchen dann gemeinsam eine Lösung“, warnt Natascha Roes, verantwortlich für den Vor-Ort-Vertrieb bei der OIE.

Gerade in den vergangenen Tagen sind bei der OIE zahlreiche Rückmeldungen eingegangen, die ein massives Bedrängen durch dubiose Geschäftspraktiken schilderten. Oft behaupten Werber sogar, sie seien im Auftrag der OIE unterwegs oder würden mit ihr zusammenarbeiten. Unter dem Vorwand, Vertragsangelegenheiten zu besprechen, würden Bürgerinnen und Bürger dann dazu bewegt, Kundendaten wie Adresse, Kundennummer, Zählernummer und Kontodaten herauszugeben. „Ziel dieser Masche ist es, auch ohne ausdrückliche Zustimmung an neue Verträge für Strom oder Gas heranzukommen. Da kommt es dann auch leider tatsächlich vor, dass dies auf dem Wege des unlauteren Wettbewerbs passiert“, sagt Roes. Dieses Vorgehen ist nicht lokal begrenzt – auch über die Grenzen der Region hinaus sind vergleichbare Erfahrungen bekannt. 

Trotz der ausgesprochenen Warnungen und Medienberichten über ähnliche Fälle bundesweit, gelingt es den mutmaßlichen Betrügern häufig, an sensible Daten und Zählerinformationen zu gelangen. Damit ist es möglich, durch einen digitalen Vorgang auch ohne schriftliches Einverständnis von Kundinnen und Kunden, einen ungewollten Wechsel zu einem anderen Energieversorger einzuleiten. „Das ist den meisten überhaupt nicht bewusst – erst wenn eine neue Vertragsbestätigung ins Haus flattert, wird der Ernst der Lage erkannt“, wissen die Vertriebskollegen der OIE. Generell rät die OIE allen Verbrauchern mit ihren Daten vorsichtig umzugehen. Zudem empfiehlt Roes verunsicherten Menschen, lieber auf Nummer sicher zu gehen. Ergänzend gibt sie den Tipp, sich immer einen offiziellen Ausweis, so wie sie auch von der OIE beauftragte Vertriebspartner stets bei sich tragen, zeigen zu lassen und alles genaustens zu prüfen.

Wer unabsichtlich einen Vertrag abgeschlossen hat, muss innerhalb von 14 Tagen von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Am besten ist es, den Widerspruch in schriftlicher Form per Einschreiben mit Rückschein zu versenden.