Regionalmuseum "Goldener Engel"

Kulturzentrum Goldener Engel

Das Regionalmuseum im Kulturzentrum Goldener Engel stellt die Geschichte der Region, die Entstehung des Truppenübungsplatzes Baumholder und die mehr als 60 Jahre US-Standort Baumholder mit seinen Auswirkungen auf die Stadt und die umliegenden Gemeinden dar.

Regionalmuseum Goldener Engel

Eingebettet in die Historie Baumholders beginnend mit der Frühgeschichte, wird die Zeit vom Einzug des US-Militärs bis heute mit vielen prägenden Einflüssen auf die Stadt und ihre Bevölkerung schwerpunktmäßig im Dachgeschoss des Goldenen Engels dargestellt. Das Gebäude des Goldenen Engels war als Hotel, Bar und Varietee eng mit dieser Entwicklung verbunden.

Als die US-Armee 1951 eine Garnison auf dem schon bestehenden Truppenübungsplatz Baumholder einrichtete, brachten die zeitweise über 20 000 amerikanischen Soldaten mit ihren Familien den „American Way of Life“ in die von der Landwirtschaft geprägten kleinen Stadt und die umliegenden Gemeinden. Die Veränderungen, die die vielen Soldaten mit ihrer fremden Lebensweise mit sich brachten und dadurch einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Region und auch das Denken der deutschen Bevölkerung bewirkten, wird schwerpunktmäßig veranschaulicht und erlebbar gemacht.

In der Region Baumholder spielte sich im Kleinen und im Zeitraffer das ab, was man in späteren Jahren in ganz Deutschland und Europa beobachten konnte: die Amerikanisierung des täglichen Lebens. Diese interessante und für die Stadt auch wilde Zeit in den 50er und 60er Jahren wird mit verschiedenen Mitteln (Texten, Bildern, Gegenständen des täglichen Lebens, Musik, Presseartikeln, Filmen usw. ) dargestellt und isr Schwerpunktthema der Ausstellung im Dachgeschoss des Kulturzentrums "Goldener Engel".


Weitere Infos unter:

www.museum-goldener-engel.de



Etwa 700 Besucher zählte das Museum am Eröffnungswochenende

15. und 16. Septermber 2018

Die beiden Tage der offenen Tür im Kulturzentrum Goldener Engel Eröffnungswochenende hatten großen Zuspruch. Etwa 700 Besucher fanden den Weg in das neu eröffnete Gebäude. Die Resonanz auf die Architektur und vor allem auch auf das Museum war durchweg positiv. Viele Besucher erklärten, dass sie bald wieder kommen würden, um sich die vielfältigen Exponate in Ruhe anzusehen und die erklärenden Texte lesen zu können. 

Seit November hat auch die Touristinformation im Erdgeschoss ihren Betrieb aufgenommen und die endgültigen Öffnungszeiten unterhalb der Woche und die Wochenenden treten in Kraft.

Führungen in deutscher und englischer Sprache sind auf Anfrage möglich und kosten 1,00 € pro Person (zzgl. dem regulären Eintrittspreis)


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