Ofenmuseum Reichenbach

Ofenmuseum

Am 20. Oktober 2013 eröffnete in der ehemaligen Reichenbacher Turnhalle das Ofenmuseum. Für das Ehepaar Maria und Wolfgang Lengler erfüllte sich mit der Fertigstellung des Museums ein Traum und beide stehen mit Leib und Seele hinter dem Projekt.

Ofenmuseum Reichenbach - Fam. Lengler


"Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn es bezähmt ist und bewacht."

Vor etwa 30 Jahren begann Familie Lengler, alte Öfen zu sammeln und zu restaurieren. In ihrem Museum ist nun Platz für 40 antike Öfen aus drei Jahrhunderten. 

Ahnengalerie Familie Stumm - Ofenmuseum

Die Ausstellungsstücke beinhalten Küchenöfen, Backöfen, Stubenöfen und Bolleröfen in allen erdenklichen Ausführungen. Die Wände der Ausstellungsräume zieren große Porträts und Industriegemälde wie etwa die Ahnentafel der Familie Stumm oder die Abentheuerer Hütte.



Mit wechselnden Ausstellungen wird es auch den Besuchern nicht langweilig und die vielen Geschichten, die jeder einzelne Ofen zu erzählen hat, faszinieren immer wieder aufs Neue. Gerne erzählen Ihnen die leidenschaftlichen Ofensammler Maria und Wolfgang Lengler alle Geschichten und Informationen über die Öfen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen.

Sonderausstellung

„Pest, Seuchen, Ohnmacht und Grauen“

Bei der aktuellen Sonderausstellung dreht sich alles um das Thema "Die Pest".

Der schwarze Tod suchte unsere Vorfahren lange heim und wurde als eine der schlimmsten Seuchen der Menschheit und Geisel Gottes gefürchtet. Viele ließen ihre Verwandten im Stich, aus Angst selbst an der Pest zu erkranken. Mit Kräutertinkturen, Aderlass und Blutegeln, versuchte man der Seuche zu begegnen.

Reiche Bürger flohen vor der Pest, die Ärmsten waren ihr schutzlos ausgeliefert. Ein Drittel bis die Hälfte der Bevölkerung Europas fielen der Pest zum Opfer.

In der Ausstellung werden seltene Stücke wie ein Pestkreuz, Pestschellen oder eine Schnabelmaske, wie sie von Ärzten getragen wurde gezeigt. Aber auch Dokumente wie ein Pestausweis mit Urkunde und ein ärztliches Zeitdokument über den Pestkrankenstand sind ausgestellt.

Öffnungszeiten

von April bis Oktober:

Sonntag Von 10:00 bis 17:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.
Gerne können Sie das Museum durch eine kleine Spende unterstützen.